André Voigt

Tischler, Orgelbauer; Erfurt

Ich beschäftige mich seit ungefähr einem halben Jahr mit 9/11. Ursprünglich wollte ich mir Hintergrundwissen über die sehr komplexe Nahost-Problematik aneignen, weil ich mich durch die «Qualitätsmedien» weniger als unterversorgt gefühlt habe. Mit der Beschäftigung der Ursachen für die vielen Konfliktherde in dieser Region ist mir deutlich geworden, in welchem Ausmaß die USA, ihr militärisch-industrieller Komplex sowie ihre Geheimdienste in Komplizenschaft mit Geheimdiensten anderer Staaten kaum zu durchdringende Allianzen bilden, um Kriege einzufädeln und auf perfide Weise ausführen. Egal, wer dafür verantwortlich war: Das Verbrechen 9/11 war ein wichtiges Puzzleteil, nicht zuletzt, um zu verstehen, wie das Feindbild des Islams mit der perfekten medialen Inszenierung der New Yorker Ereignisse nach Beendigung des Kalten Krieges installiert werden konnte.

Die offizielle Darstellung zu 9/11 lässt viele Fragen offen. Schauen wir nicht länger weg, wenn nun im Namen der Terrorbekämpfung Kriege geführt werden, die tausende Menschenleben kosten, Flüchtlingswellen auslösen, Kulturschätze für immer verschwinden lassen und und und. Ich fordere eine rechtsstaatliche Aufklärung der Verbrechen des 11. September 2001.

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