Gregor Christmann

IT-Experte; Münster

Ich habe mich intensiv mit dem Fall 9/11 auseinandergesetzt. Hierzu habe ich umfangreiches Material gesichtet und gelesen, u.a. von Mathias Bröckers, Paul Schreyer, Ausarbeitungen und Hintergrundinformationen von Daniele Ganser sowie zahlreiche andere Quellen. Nahezu alle nicht-regierungsnahen Einschätzungen deuten im Gesamtergebnis darauf hin, dass die offizielle Version falsch ist.

Der Fall 9/11 wurde und wird nebst den USA auch in anderen Ländern seit über 15 Jahren als Legitimation für den nicht zu gewinnenden Krieg gegen den Terror benutzt – und dient auch weiterhin als fragwürdige Argumentation für die fortschreitende Einschränkung wichtiger Bürger- und Menschenrechte.

Mir ist es als langjähriger Begleiter der digitalen Entwicklung unserer Welt besonders wichtig, dass eine umfangreiche, ehrliche und nachhaltige Untersuchung des Falles fortgesetzt wird. Dies darf auch nicht weiter warten, denn die Regierungen vieler Staaten versuchen derzeit die Kontrolle über Informationen und die Algorithmen für die Bereitstellung von Informationen im Internet zu erlangen, so dass Szenarien kontinuierlicher Informations«anpassung» (um nicht zu sagen «-fälschung»), wie in George Orwells Buch 1984 beschrieben Realität, werden könnten bzw. vielleicht schon teilweise Realität sind.

9/11 ist der Schlüssel zum Verständnis der modernen Welt und es liegt an uns Menschen, zu beurteilen, ob wir diese Welt so haben wollen. Damit wir diese Welt überhaupt sachgerecht beurteilen können, gilt es die vielen offenen Fragen in diesem Fall – dessen Auswirkungen bis heute über Krieg und Frieden in unserer Welt mitentscheiden – dringend zu klären. Staatliche oder private Geheimhaltung, Zensur – oder eine sonstige Behinderung von Maßnahmen, die zur Klärung solch offener Fragen führen, haben aus meiner Sicht einen kriminellen Charakter. Dies gilt m.E. darüber hinaus auch für alle offenen Fragen, die sich mit potentiell inszeniertem Staatsterror beschäftigen. So wusste schon Helmut Schmidt «dass sich alle Terrorismen […] in Ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.» («Die Zeit», 30.08.2007).

Es wird Zeit, Schmidts Erbe anzutreten und diese Fragen und Aussagen gründlich aufzuarbeiten.

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