Thomas Immanuel Steinberg

Diplom-Volkswirt, Hamburg

John Kerry, Gegenkandidat von George W. Bush 2004, erklärte am Sonntag, dem 22. April 2007, bei seinem Auftritt bei «Book People» in Austin (Texas), Gebäude Nr. 7 des World Trade Centers (WTC) sei wohl einsturzgefährdet gewesen und deshalb gesprengt worden.

WTC 7 stürzte am 11. September 2001 um 17.20 Uhr nahezu in Fallgeschwindigkeit völlig in sich zusammen. Kein Flugzeug hatte dieses Gebäude getroffen. Die US-Regierung untersuchte den Zusammensturz nicht und ließ ihn im offiziellen Untersuchungsbericht unerwähnt. Der Zusammensturz war aber gefilmt worden. Er wirkt wie eine kontrollierte Sprengung, üblich bei Hochhäusern, deren Trümmer nicht auf Nachbargrundstücke fallen dürfen.

Aller Augenschein spricht für John Kerrys Vermutung. Eine kontrollierte Sprengung bedarf langwieriger Vorbereitung: Der Sprengmeister muß die Konstruktion des Gebäudes anhand der verwendeten Baupläne erfassen, die Sprengpunkte bestimmen und die Wirkung der Sprengung am Computer simulieren. Eventuell muß er Sprengpunkte verschieben. Dann muß er die Fernsteuerung der Zündung installieren und überprüfen und die Sprengsätze anbringen lassen.

Kerry zufolge haben die Behörden nach dem Zusammensturz der beiden großen Türme am Morgen des 11. September 2001 Einsturzgefahr für das WTC 7 festgestellt, das Gebäude räumen lassen, die Baupläne gefunden, einen Sprengmeister gewonnen, der die Baupläne auswerten konnte, die Computersimulation durchgeführt, die Ladungen anbringen lassen und die Fernsteuerung der Zündung geprüft – binnen eines halben Tages.

Das ist albern. Wenn das Gebäude geplant gesprengt wurde, dann muß die Sprengung tage- oder wochenlang vorbereitet worden sein. Wegen Einsturzgefahr? Dann hätte das Gebäude bereits Tage oder Wochen vor der Sprengung geräumt werden müssen.

Ich unterstütze die Forderung nach einer neuen, unabhängigen 911-Untersuchung.

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